![]() Maskenball bei Matthies. Ich als Rotkäppchen, weil ich doch ein Mädchen hätte werden sollen. |
![]() Kurts
erster Schultag. Ich bekam zum Trost einen großen roten -Ball mit |
![]() mit Oma |
![]() mein bester Freund. Fast jeden Abend mit im Bett, außer wenn er Kätzinnen besucht und für Nachwuchs georgt hat |
![]() Mein Opa. Hab ihn leider nie gesehen, ist schon vor der Flucht in Ostpreußen mit knapp 70 Jahren gestorben. War Hofmann bei Graf Dohna in Reichertswalde. |
![]() Der Kleine |
Über die Grundschule (hieß Volksschule) in Asendorf gibts nicht viel zu berichten. Nur in der 5. Klasse meinte Mutter, ich solle doch auf Anraten der Lehrer nach Winsen zum Gymnasium gehen. Was ich dann auch machte. Nach erfolgreichem 1-wöchigen Probeunterricht ging es los. Viele ganz wunderbare Lehrer haben wir gehabt, was ich damals leider vielzu wenig geschätzt habe. Und dann die ganz einsame Entscheidung: Nach der 10. Klasse verlassen des Gymnasiums, weil ich jetzt etwas "richtiges" machen wollte, ins Berufsleben starten. Etwas unklare Vorstellungen davon, Ingenieur werden zu wollen. , Beim Arbeitsamt in Harburg bekam ich eine Lehrstelle vermittelt beim Tempo-Werk in Harburg.Am 1.April 1965 ging es los.Interessante Frage des Beraters "Würdest du auch dann eine Schlosserlehre machen, wenn du nicht Ingenieur werden kannst? Ich:"Ja".Was zwar gelogen war, aber ich hatte keinerlei Zweifel an einer erfolgreichen Laufbahn meinen Vorstellungen entsprechend.
Mit 15 Jahren gab es immerhin einen leichten
Ruck in der Richtung. Ich kaufte mir für 35,- DM eine NSU- Quickly und führ damit
-.natürlich ohne Führerschein (5), aber immerhin mit Versicherungskennzeichen - kreuz
und quer durch den Landlreis. Auch mal nach Winsen, nur nach HH hinein traute ich mich
nicht ohne den Schein. Gleichzeitig meldete ich mich bei Fahrschule Bilio in Hanstedt zum
Führerschein (4) an. Prima theoretiche Ausbildung, wovon ich noch Jahrzehnte lang gezehrt
habe. Prüfung schon mit 15, so daß ich am 16.Geburtstag den Schein in Winsen abholen
konnte. Dann, mit Kartoffelsammeln und Mutters Hilfe, kaufte ich für 420,- DM eine
"große" Kreidler. Durfte auf die Autobahn, weil 80 km/h schnell. Die war
allerdings - grbraucht - serienmäßig mit Macke: Beim Betätigen des Kickstarters sprang
immer der 2.Gang rein. Hab ich erst nach längerer Zeit bei Kurt Timm in Winsen reparieren
lassen. Es war nur ein Sprengring kaputt, aber das Getriebe mußte total zerlegt werden.
Ich hab fasziniert dabei zugesehen, wie erdas gemacht hat, und nahm mir vor, ds nächste
Mal sowas selbst zu machen. Hab ich dann auch, Kolben +Zylinder + KW.Oft mit Mutter hinten
drauf über die Autobahn nach HH/Mönckebergstraße(jawohl, miten in die Stadt) zum
Einkaufen, was ja etwas verwegen aussah. Oma und besonders Tanten haben sich köstlich
amüsiert, wenn wir losgefahren sind.Einmal ist Mutter dabei abhanden gekommen. Sie
hat die am Straßnrand geparkte Kreidler nicht wiedergefunden nach ihrem Einkaufsbummel,
und ich hab die Polizei von der Kirchenallee(beim Hamburger Schauspielhaus) suchen
lassen.Es ging sogar mal bis nach Kehl/Straßburg zu Zehners. Wenn auch zunächst nur bis
Bad Hersfeld, weil dort die Zündspule kaputt war, wie am nächsten Tag eine Tankstelle in
Kirchheim feststellte.Übernachtung für 5,-DM in Kirchheim. Ich die nachts kalte Füße,
bis ich merkte, daß die Bettdecke hälftig zusammengelgt war, ich sie also quer benutzt
hatte. Ich mit Leih-Fahrrad nach Hersfeld zum Bosch-Dienst. Zwischendurch hat mich die
Polizei gesucht und geunden, weil Heinz von Kehler Kommissariat aus aus die gesamte
Autobahnpolizei zwischen Hamburg und Kehl alamiert hatte, mich zu suchen. Mit nur 1 Tag
Verspätung kam ich dann in Kehl an.Zurück gings dann ohne Probleme. War überhaupt eine
tolle Maschine, bis sie dann in Lübeck von bösen Menschen geklaut wurde, als ich
bei Tante Trude und Onkel Fritz in Pansdorf in Ferien und eines abends auf dem Lübecker
Rummel war..
Kurze Pause mit ÖPNV, dann Auto-Führerschein und der Beginn des aktiven Auto-Zeitalters. Als erstes über Harry aus Mölln einen VW-Käfer in weiß (Mutter) für 1500,- DM, den ich geliebt und genossen habe.